Fünf Wochen bevor Windows 7 die Händlerregale erreicht, hat Microsoft nun die Preise für die Upgrades von Windows XP oder Windows Vista auf Windows 7 veröffentlicht, die teilweise nur knapp unterhalb der Preise für eine Vollversion liegen. Zudem veröffentlichte der Softwareriese die Upgradepfade für die verschiedenen Versionen.
Die unverbindlichen Preisempfehlungen beginnen vergleichsweise moderat bei knapp 120 Euro für ein Upgrade auf Windows 7 Home Premium. Deutlich teurer wird ein Upgrade auf die Professional- oder Ultimate-Variante mit 285 respektive 299 Euro. Vergleicht man die Preise jedoch mit denen der jeweiligen Vollversion, kann man sich speziell bei der Ultimate-Version das Upgrade fast sparen und gleich zur Vollversion greifen: diese kostet lediglich 20 Euro mehr. Deutlich günstiger fallen die in den Preissuchmaschinen bereits ersichtlichen Preise der System-Builder-Versionen aus. Selbst die Ultimate-Version kostet hier mit 156,50 Euro nicht einmal ein Drittel mehr als ein Upgrade auf die Home-Premium-Variante.
Neben den Preisen hat Microsoft auch genaue Angaben zu den möglichen Upgradepfaden vom Umstieg auf Windows 7 gemacht. Demnach ist beim Umstieg von Windows XP auf Windows 7 grundsätzlich eine Neuinstallation notwendig. Ist auf dem Rechner eine Version von Windows Vista installiert, hängt es von der jeweiligen Kombinationen der Versionen von altem und neuem Betriebssystem ab, ob eine Neuinstallation nötig oder ein Upgrade möglich ist. Generell ist eine Neuinstallation notwendig, wenn von einer 32-Bit-Version auf eine 64-Bit-Version oder umgekehrt gewechselt werden soll.
Der Start der Radeon-HD-5000-Serie steht kurz bevor und wird voraussichtlich noch in diesem Monat von statten gehen. Während man zuerst vermutete, dass ATi bereits zum Launch sämtliche Preissegmente bedienen wollte, stellt sich mittlerweile heraus, dass dies wohl vorerst nicht der Fall sein wird.
Eins kann man aber als gesichert ansehen: Den Anfang wird das Performance-Segment in Form der Radeon HD 5850 sowie Radeon HD 5870 machen, womit man zugleich die schnellsten Single-GPU-Modelle in Umlauf bringen würde. Damit würde ATi nicht nur das Featureset in der wichtigen Preisklasse aufbessern, sondern voraussichtlich auch die Performancekrone der Single-GPU-Karten erobern. Ob es auch reicht, eine GeForce GTX 295 zu schlagen, ist noch unklar.
Wie die Kollegen von NordicHardware nun berichten, soll die Enthusiasten-Hardware jedoch nicht viel mehr Zeit brauchen. Denn so soll die Radeon HD 5870 X2 noch im vierten Quartal dieses Jahres das Licht der Welt erblicken, wobei wir vermuten, dass man das lukrative Weihnachtsgeschäft zumindest noch teilweise mitnehmen möchte. Wann die restlichen Karten, sprich die Mid-Range- sowie Low-End-Modelle erscheinen werden, ist noch unklar.
Lange Zeit wurde spekuliert, wie Google mit YouTube Gewinne erzielen will. Ein Baustein in diesem Puzzle könnte der Online-Verleih von Filmen sein. Wie das Wallstreet Journal nun berichtet, befindet sich das Unternehmen derzeit diesbezüglich in Verhandlungen mit mehreren Hollywood-Studios.
Bereits seit geraumer Zeit zeigt YouTube ältere Filme von Metro Goldwyn Mayer (MGM) und Sony Pictures sowie ältere Serien des Senders CBS mit Werbeeinblendungen. Zwar spielte ein mit den Verhandlungen vertrauter Studio-Manager die Bedeutung der Gespräche herunter, da so etwas ständig stattfinde, im Hinblick auf YouTubes Marktdurchdringung wäre ein möglicher Deal aber sehr wohl von beachtlicher Bedeutung für die Filmindustrie.
Der Branchenverband Bitkom hat trotz sinkender Nachfrage in den USA passend zur anstehenden Gamescom gute Nachrichten für Hersteller und Publisher: Mit Computerspielen werden im Jahr 2009 Rekordumsätze erzielt.
Auf dem hohen Niveau von 2008 kann demnach erneut leicht zugelegt werden, um ein Prozent. Gut 2,7 Milliarden Euro wird die Branche in diesem Jahr mit Konsolen sowie Spielprogrammen für Konsolen und PCs in Deutschland umsetzen. 2008 war der Umsatz um 17 Prozent gestiegen, 2007 gar um 29 Prozent.
„Der Computerspiele-Markt wächst trotz des wirtschaftlich schwierigen Umfelds weiter“, sagte Achim Berg, Vizepräsident des Bitkom. Die leichte Steigerung beruhe auf neu hinzugewonnenen Kundengruppen. Berg: „Interaktive Unterhaltung ist schon lange kein Jugendphänomen mehr. Vor allem mit innovativen Spielkonzepten wie Fitness-Spielen konnten in den vergangenen Monaten neue Kunden gewonnen werden. Immer mehr Frauen und ältere Menschen nutzen die digitale Unterhaltung – auch zu Trainingszwecken.“
Als Basis für die Angaben und Prognosen sind Erhebungen der Marktforschungsinstitute GfK und Media Control für den Bitkom.
Mozilla Firefox hat einen großen Meilenstein erreicht. Wahrscheinlich noch am heutigen Freitag wird der alternative Browser die Marke von 1.000.000.000 Downloads geknackt haben. Diese Marke zeigt damit deutlich, dass sich der Browser in den letzten Jahren einen guten Namen erarbeitet hat.
Bei aktuell knapp 13 Downloads in der Sekunde laut Counter dürfte es gegen 18 Uhr deutscher Zeit soweit sein. Dieser Counter beinhaltet alle Downloads seit dem Jahre 2004, wobei automatische Updates nicht mit einberechnet werden. Trotzdem heißt dies natürlich nicht, dass eine Milliarde Menschen auf der Welt mit dem Browser unterwegs sind, da jedes manuelle Downloaden des Browser über eine Seite den Counter nach oben treibt.
Insbesondere in Europa ist der Marktanteil von Firefox deutlich höher als in anderen Teilen der Welt. Während weltweit aber mittlerweile beachtliche 31 Prozent den Browser von Mozilla nutzen, sind es in Europa laut StatCounter immerhin schon 40 Prozent. So natürlich auch auf ComputerBase, wo der alternative Browser seit Jahren die Charts anführt. Aktuell surfen 66,5 Prozent der Leser dieser Seite mit Firefox, während auf den Browser aus dem übermächtigen Hause Microsoft, dem Internet Explorer, nur 20,8 Prozent entfallen.
SOS-Kinderdorf wirbt nicht auf „Killerspiel“-Seiten
Sogenannte „Killerspiele“ und deren vermeintlich zur Gewalt neigenden Konsumenten ruinieren den Ruf der digitalen Spielergemeinschaft offenbar so sehr, dass nunmehr auch gemeinnützige Zwecke vernachlässigt werden, um nicht in den Kontakt mit dem Image von PC- und Videospielern zu kommen. So zumindest scheint es der Verein SOS-Kinderdorf zu sehen.
Eben jener Verein lehnte ein Angebot der Internetseite Gamersunity.de ab, die dem SOS-Kinderdorf Werbeplatz für Banner frei räumen wollte. Der Verein wollte demnach mit der Begründung keine Werbebanner schalten, dass Gamersunity „menschenverachtende“ Spiele behandle und das SOS-Kinderdorf demgegenüber eine kritische Haltung einnehme. Gegenüber Eurogamer.de führte Thomas Laker vom SOS-Kinderdorf weiter aus: „Tatsache ist, dass über Spielekonsolen, am PC oder online Spiele gespielt werden können, die dem Nutzer Gelegenheit geben, virtuelle Gewalt gegenüber realistischen Abbildern von Menschen auszuüben. Diese Spiele enthalten massive und wirklichkeitsnahe Gewaltdarstellungen, die wir als unethisch ablehnen. Wir sind besorgt, dass auch junge User über diese Spiele – getarnt als harmlose Unterhaltung – auf vielfältige Weise mit Gewalt in Kontakt kommen können. Deshalb nehmen wir in besonderer Verantwortung für die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen eine kritische und distanzierende Haltung zu den Inhalten von so genannten Shooterspielen beziehungsweise Online- oder PC-Kriegsspielen ein.“
Gamersunity sieht sich angesichts dessen zu Unrecht verunglimpft und fragt, ob der Verein auch alle seine Spender derart auf ihren politischen und sozialen Hintergrund hin überprüft. Zudem erscheint fraglich, ob der selbst auferlegten Aufgabe des SOS-Kinderdorfes – der Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien – durch das ablehnende Verhalten gegenüber potenziellen Spendern geholfen ist. Hier wird augenscheinlich das Image des Vereins über den gemeinnützigen Zweck gestellt. Andererseits könnte auch das Werben auf PC-Spiele-Seiten dem Verein durch andere Spendergruppen übel ausgelegt werden, wenn sich diese durch die Kooperation des SOS-Kinderdorfes mit vermeintlichen „Killerspielern“ gestört sehen.
Angesichts dessen muss man sich fragen, ob die Diskussion um Gewaltspiele und deren Auswirkungen derart umfangreich ausfallen muss, dass auch eigentlich unabhängige Bereiche des Lebens von ihr beeinflusst werden. Sicherlich wollen weder der Verein SOS-Kinderdorf auf potenzielle Spender verzichten noch letztere aufgrund ihres Freizeitvergnügens als unpassende Zielgruppe ausgemacht werden. Die Schuld an dem Dissens sollte jedoch im mangelnden Meinungsaustausch und Kooperationswillen der Gesellschaft gesucht werden, weshalb es sicherlich falsch ist, dem gemeinnützigen Verein die Hilfe nun zu verwehren und damit jene Fronten zu verstärken, die erst zu dem Ereignis geführt haben.
Gut zwei Wochen nach der offiziellen Ankündigung zu „Command & Conquer 4“ ist nun unlängst der erste Trailer zum Spiel erschienen. Wer auf Ingame-Szenen hofft, wird zwar enttäuscht – dafür gibt es immerhin ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten.
Das für 2010 geplante „Command & Conquer 4“ soll die Tiberium-Sage laut EA zu einem „epischen“ Abschluss bringen. Der nunmehr verfügbare Trailer beinhaltet vor diesem Hintergrund einen gewohnt solide in Szene gesetzten Auftritt von Nod-Anführer Kane, der zu einem Treffen mit Anzugträgern ins düstere, vom Tiberium betroffene Manchester einfliegt.
Im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2009/2010 hat der französische Software-Riese einen riesigen Umsatzrückgang verbuchen müssen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal gingen die Umsätze um über 50 Prozent zurück.
In Zahlen ging der Umsatz von 169 Millionen auf nur noch 83 Millionen Euro zurück. Trotz gut gestarteter Spiele wie Call of Juarez 2 und Anno 1404 erwartet man bei Ubisoft auch für das zweite Quartal keine Trendwende. Erst in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres soll es wieder aufwärts gehen. Allerdings werde der Jahresumsatz trotzdem zurück gehen.
Der Chef von Ubisoft, Yves Guillemot, sieht neben den rückgängigen Verkaufszahlen auch die Raubkopierer als einen Auslöser. So seien im letzten Jahr die Verkäufe von Nintendo-DS-Spielen in Spanien innerhalb kürzester Zeit massiv eingebrochen. Auch im PC-Bereich wurden Spiele sehr früh und häufig über Tauschbörsen illegal verbreitet. Um dem entgegen zu wirken, arbeitet man bei Ubisoft an einem neuen System, um die Zahl der illegalen Kopien zu senken. Bereits in diesem Jahr soll, vermutlich bei Assasin's Creed 2, dieses System zum Einsatz kommen. Ab nächstem Jahr will Ubisoft bei allen PC-Spielen das System benutzen. Bei den DS-Spielen stehe man auch mit Nintendo in Kontakt, arbeite aber auch an eigenen Lösungen, unter anderem an Beigaben wie Actionfiguren, um den Verkauf wieder attraktiver zu gestalten.
Bitte meldet euch an und zeichnet die Petition mit. Aktueller Stand 25041 Mitzeichner (09.07.2009 - 23:43)
Grüße
Com.Bond
Quote:
Text der Petition:
Der Deutsche Bundestag möge sich gegen den Beschluss der Innenmisterkonferrenz vom 5. Juni 2009 entscheiden, der ein "Herstellungs- und Verbreitungsverbot" von Action-Computerspielen vorsieht.
Begründung:
Aktueller Anlass ist der am 5. Juni 2009 erfolgte Beschluss der Innenministerkonferenz der Länder,
der ein "Herstellungs- und Verbreitungsverbot" von Action-Computerspielen vorsieht.
Dieser Beschluss ist eine Reaktion auf den entsetzlichen Amoklauf eines 17-jährigen Jugendlichen im
baden-württembergischen Winnenden, der die Diskussion um die Wirkung von Computer- und
Videospielen neu entfacht hat. (Vor-)schnelle Verbotsforderungen werden den vielschichtigen
Aspekten solcher Ereignisse nicht gerecht, wirken im Gegenteil eher verharmlosend und
verhindern so eine gründliche Aufarbeitung. Mit Bedauern stelle ich fest, dass die
Debatte von Unkenntnis, Polemik, Unsachlichkeit und Vorurteilen geprägt ist, gerade aus den Reihen
der Politik.
"Gewaltverherrlichende" Medien hingegen sind aus gutem Grund verboten. Doch ein prinzipielles
Herstellungs- und Vertriebsverbot von Filmen und Computerspielen für Erwachsene steht aus meiner
Sicht im Widerspruch zu Artikel 5
unseres Grundgesetzes ("Eine Zensur findet nicht statt").
Vielmehr gilt es, Kinder und Jugendliche vor Inhalten zu schützen, die nicht für ihr jeweiliges
Alter freigegeben sind. In Deutschland gelten schon jetzt die europaweit strengsten Gesetze; Mitte
2008 wurde das Jugendschutzgesetz auf Initiative von Bundesfamilienministerin Ursula von der
Leyen noch einmal erweitert. Seit 1. April 2003 versieht die USK (Unterhaltungssoftware
Selbstkontrolle) Computer- und Videospiele - analog zu Spielfilmen - mit eindeutigen,
auffälligen Alterskennzeichnungen; fünf Prozent der im Jahre 2008 geprüften Spiele sind auf ein
erwachsenes Publikum zugeschnitten und werden daher mit "Keine Jugendfreigabe" eingestuft.
Diese Kennzeichnung ist ein hoheitlicher Verwaltungsakt durch die Obersten Landesjugendbehörden.
Produkte, die den strengen Kriterien nicht genügen, werden nicht gekennzeichnet und können
demnach von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) indiziert werden.
Als volljähriger Bürger und Wahlberechtigter bitte ich Sie nachdrücklich, ...
• den irreführenden und diskriminierenden Begriff "Killerspiele" aus der politischen Diskussion
zu nehmen.
• das Vertrauen der Öffentlichkeit in die bestehenden staatlichen Jugendschutzmechanismen
zu stärken.
• den Vollzug bestehender Gesetze zu verbessern und zu gewährleisten, dass Kindern und
Jugendlichen nur Computer- und Videospiele entsprechend der USK-Jugendfreigabe zugänglich
gemacht werden.
• Eltern, Pädagogen sowie erzieherisch verantwortliche Personen bei der Förderung der
Medienkompetenz zu unterstützen.
• die Computer- und Videospiele-Branche in Deutschland und insbesondere die Ausbildung in
diesen zukunftsträchtigen Berufen zu fördern.
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