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+++ Offiziell: AMD lässt Marke „ATi“ sterben +++ | +++ Intel übernimmt McAfee für 7,68 Milliarden US-Dollar +++ | +++ AMD schlägt Nvidia im Markt für diskrete Grafik +++ | +++ AMD wildert in Nvidias Management +++ | +++ EA: Multiplayer gebrauchter Sportspiele kostet extra +++ | +++ „Modern Warfare“-Studio vor dem Kollaps? +++ | +++ PowerColor: „Ultra“-übertaktete HD 5770 +++ | +++ Ubisoft: Erneut Ausfälle des Online-Dienstes (Update) +++ | +++ Nvidia GeForce GTX 470/480 weiterhin nicht verfügbar +++ | +++ Ubisoft: Erneut Ausfälle des Online-Dienstes +++
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Gesamt: 1623 News

AMD    AMD
Offiziell: AMD lässt Marke „ATi“ sterben
*!nF*Metal - 31.08.2010 16:19
Was bereits seit einigen Tagen und Wochen als Gerücht kursierte, erfährt jetzt auch höchst offiziell eine Bestätigung: AMD wird mit der kommenden Generation an Grafikkarten die Marke ATi aufgeben, ältere Produkte werden fortan aber weiter so ausgepriesen.

Die Zeitspanne, bis der „ATi“ völlig vom Markt verschwunden ist, dürfte damit noch eine äußerst lange sein. Erhalten bleibt bei den Grafikkarten indes die Bezeichnung „Radeon“ und „FirePro“, die sogar noch stärker in den Fokus rückt. Ein kleines AMD mit schwarzem Hintergrund zeigt in Zukunft, aus welchem Hause die Grafiklösung letztendlich stammt. Die kommenden AMD-Radeon-HD-6000-Serie dürfte die erste sein, die auf das jahrelang geführte „ATi“-Branding verzichtet.



Die milliardenschwere Übernahme von ATi durch AMD und noch einigen folgenden Wertberichtigungen – ebenfalls in Milliardenhöhe – jährte sich vor kurzem zum vierten Mal und dürfte spätestens mit dem Ablegen des ehemaligen Eigennamens endgültig in den Akten verschwinden. AMD sieht die bevorstehende Wandlung des Marktes zu Mischprodukten wie dem „Fusion“, der bekanntlich ersten Symbiose von Grafik und Prozessor aus eigenem Haus, als idealen Zeitpunkt, mit einigen alten Dingen, inklusive dem alten Branding, aufzuräumen.

Mit sofortiger Wirkung wird sich die neue Politik im OEM-Geschäft durchsetzen. Wird eine AMD-Grafiklösung beispielsweise mit einer Intel-CPU gepaart, bekommt sie das entsprechende neue Logo.



aut internen Studien sei das Markenzeichen „AMD“ deutlich bekannter und wertvoller als „ATi“. Die bekannten Marken „Radeon“ und „FirePro“ werden weitergeführt, um bisherige Kunden nicht völlig zu verwirren oder gar zu verschrecken. Denn bei den Prozessoren hatte man sich kürzlich entschlossen, im Endkundengeschäft alles auf die Karte „Vision“ zu setzen und die vielen Logos für Prozessoren zurück zu fahren. Lediglich der Server-Bereich wird weiterhin mit einem eigenen Logo hervorstechen. Wie massiv die Aufräumaktion letztendlich ist, zeigt der Punkt, dass selbst AMDs jüngstes Logo „Fusion“ nicht mehr auf der Roadmap zu finden ist.



Quelle: ComputerBase.de
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Intel    Intel
Intel übernimmt McAfee für 7,68 Milliarden US-Dollar
*!nF*Metal - 19.08.2010 17:19
Für 7,68 Milliarden US-Dollar kauft Intel den Softwarehersteller McAfee, der sich auf Antiviren- und Sicherheitssoftware spezialisiert hat. Sofern die Aktionäre der Übernahme zustimmen, wird Intel das Unternehmen für 48 US-Dollar je Aktie komplett übernehmen.

Von der Übernahme verspricht sich Intel eine verbesserte Sicherheit auf den Systemen, man könnte das Zusammenspiel von Hardware und Software diesbezüglich optimieren. Bekannte Probleme von Sicherheitssoftware wie beispielsweise hoher Ressourcenverbrauch könnten durch die Übernahme bald der Vergangenheit angehören, auch die Sicherheit von vernetzten Rechnern hat Intel im Blick.

Allerdings muss dem Deal noch durch Wettbewerbshüter zugestimmt werden, damit einher geht die Überprüfung, ob andere Softwareanbieter im Bereich Sicherheitssoftware womöglich stark benachteiligt werden.

Inwiefern sich die Übernahme auf Kunden von McAfee auswirken kann, ist noch unklar, es ist allerdings mit wenigen Umstellungen oder Änderungen zu rechnen. Seit der Gründung 1987 ist McAfee eigenständig, die rund 6.100 Mitarbeiter erzielten 2009 ein Jahresumsatz von 2 Milliarden US-Dollar.

Quelle: ComputerBase.de
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AMD    AMD
AMD schlägt Nvidia im Markt für diskrete Grafik
*!nF*Metal - 01.08.2010 03:22
Aktuellen Daten der Marktforscher von Mercury Research zufolge hat AMD seit langer Zeit Nvidia im Markt für diskrete Lösungen wieder geschlagen. Mit einem Marktanteil von 51 Prozent im zweiten Quartal wird Nvidia mit 49 Prozent vom Thron gestoßen. Vor einem Jahr konnte Nvidia noch zehn Prozent mehr für sich verbuchen.

Im gesamten Markt liegt Intel dank integrierter Grafik deutlich an der Spitze. Das Unternehmen verbucht einen Anteil von 54,3 Prozent. Doch auch hier kann sich AMD weiter von Nvidia absetzen. Mit 24,3 Prozent wird der Abstand zu Nvidia, die nur noch auf 19,8 Prozent kommen deutlich größer. Vor einem Jahr waren mit Marktanteilen von 18,2 für AMD und 29,6 Prozent für Nvidia ebenfalls noch umgekehrt.

Dass es bei Nvidia aktuell auch dank des „Fermi“-Desasters nicht gut aussieht, zeigt eine Warnung vor den aktuellen Quartalszahlen. Laut Reuters hat der Hersteller die Erwartungen an die Umsätze im zweiten Quartal von 950 bis 970 auf 800 bis 820 Millionen US-Dollar gesenkt – Analysten rechnen trotzdem noch mit bis zu 950 Millionen US-Dollar Umsatz. Als Gründe wurden seitens Nvidia die Wandlung des Marktes zu günstigeren Grafikchips angegeben, den man seitens der Firma in den letzten Monaten quasi komplett außen vor gelassen hat. Hier hat Nvidia erst kürzlich mit der GeForce GTX 460 gehandelt, weitere Produkte sollen zum wichtigen dritten und vierten Quartal des Jahres bereits in Kürze folgen.

Die Umsatzwarnung kam zudem gerade passend, als Apple die Nvidia-Karten aus den neuen Mac Pro und iMacs verbannt hat und eine Einigung mit Rambus auf Grund von Lizenzstreitigkeiten noch nicht in Sicht ist. In diesen Streitigkeiten wurden Nvidia und andere Unternehmen kürzlich zumindest teilweise schuldig gesprochen, Rambus reicht dieses Urteil aber nicht aus. Konsequenzen sind deshalb in naher Zukunft nicht zu befürchten, für den Endkundenmarkt erst recht nicht. Die höchstmögliche Strafe im Falle eines kompletten Schuldspruchs wäre ein Einfuhrstopp bestimmter Produkte. An diese glaubt aktuell aber auch kein Analyst, vorher wird es eine entsprechende finanzielle Einigung geben.

Nvidias Quartalszahlen werden nach Börsenschluss am 12. August erwartet.

Quelle: ComputerBase.de
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AMD    AMD
AMD wildert in Nvidias Management
*!nF*Com.Bond - 28.05.2010 15:07
AMD hat heute in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass Manju Hegde ab sofort die Führung des „Fusion Experience Program“ übernimmt. Er war u. a. CEO und Mitgründer des PhysX-Erfinders Ageia und bekleidete nach der Übernahme durch Nvidia den Posten als Vice President für Technical Marketing für den Bereich CUDA.

Bei Nvidias Konkurrenten AMD bekleidet er nun ebenfalls den Rang eines Vice President. Durch seine bisherige Arbeit im Bereich GPU-Computing bringt er genau jene Erfahrung mit, die AMD für das „Fusion Experience Program“ benötigt. Dessen Ziel ist es, innovative Lösungen und Anwendungen für AMDs Fusion-Prozessoren mit integrierter GPU zu erarbeiten, die 2011 in den Handel kommen sollen.

Quelle:
computerbase.de
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Electronic Arts    Electronic Arts
EA: Multiplayer gebrauchter Sportspiele kostet extra
*!nF*Com.Bond - 12.05.2010 10:58
EA: Multiplayer gebrauchter Sportspiele kostet extra

Bereits vor fast zwei Jahren äußerte sich ein Vertreter von Electronic Arts (EA) zu den – aus Publisher-Sicht – ungünstigen Weiterverkäufen von Spielen. Die so erzeugten Geldströme fließen überall hin, in die Tasche des Erstbesitzers oder in Zweite-Hand-Geschäfte, nur nicht zu EA. Das soll sich mit einer Gebühr nun ändern.

Im offiziellen Blog eines der weltweit größten Publishers ist zu lesen, dass dieser die Einführung eines Online-Passes für seine Titel aus der „EA Sports“-Serie plant. Erstmals soll dieser in dem Titel „Tiger Woods PGA Tour 11“ Anwendung finden. Bei diesem Pass handelt es sich um einen Registrierungs-Code, mit dem der Käufer den Online-Modus sowie weitere Zusatzinhalte freischalten kann. Der Code ist genau einmal gültig und damit nur für den ersten Käufer des Spieles von Nutzen. Wandert ein Spiel in die Hände eines Zweitkäufers, so muss dieser ohne den Online-Modus leben oder diesen per neu gekauftem Online-Pass erneut freischalten. Dieser Pass soll dann einmalig 10 US-Dollar kosten (hiesige Preise stehen noch nicht fest) und kann sowohl bei EA als auch in ausgesuchten Spielegeschäften erworben werden.

Electronic Arts begründet den Schritt mit der wachsenden Zahl an Online-Spielern, für die nicht nur Produkte entwickelt werden müssten, sondern die auch eine Infrastruktur benötigten. Angeblich seien fünf Millionen Spielsitzungen weltweit pro Tag zu stemmen, da wäre es nur fair, „wenn wir dafür auch bezahlt werden und diese Dienste nur denen zugänglich machen, die dafür bezahlen“, so die Begründung im EA-Blog.

Dennoch dürfte die zusätzliche Gebühr, die für alle kommenden Versionen von EAs umfangreichem Sportspiel-Repertoire eingeführt werden soll, nicht gerade auf Verständnis bei Spielern stoßen. Ob sich der Publisher davon allerdings beirren lässt, wäre zu bezweifeln. Electronic Arts dürfte aktuell bemüht sein, die hohen Verluste der vergangenen Quartale einigermaßen zu begrenzen. Sogar Software-Piraten will man mithilfe von Download-Inhalten zur Kasse bitten.

Quelle:

computerbase.de
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Activison    Activison
„Modern Warfare“-Studio vor dem Kollaps?
*!nF*Metal - 22.04.2010 17:16
Erfolg bedeutet nicht gleichzeitig Harmonie. Dass dem so ist, beweisen die aktuellen Geschäftsbeziehungen zwischen Activision und Infinity Ward, ihrerseits zum einen der Publisher und zum anderen die Spieleschmiede der enorm erfolgreichen „Modern Warfare“-Reihe.

Von außen betrachtet hat die Geschichte durchaus Rosenkriegcharakter: Zuerst feuerte Activision die Chefs von Infinity Ward, Jason West und Vince Zampella. Diese reichten dann Klage gegen den Publisher ein und forderten die Zahlung von 36 Millionen US-Dollar. Daraufhin verklagte Activision Zampbella und West, da diese die Entwicklung von „Modern Warfare 3“ behindern würden und versucht haben sollen, Werte von Activision zur privaten Bereicherung missbraucht zu haben.

Seitdem ist insbesondere bei Infinity Ward nichts mehr wie es einmal war. Statt eifrig am dritten Teil der Cash-Cow „Modern Warfare“ zu arbeiten, kündigen immer mehr Mitarbeiter ihre Stellen, um zum mittlerweile von Zampbella und West gegründeten Studio mit dem bezeichnenden Namen „Respawn“ (Wiedereinstieg) zu wechseln.

Die ohnehin in mancher Ecke der Branche geäußerte Vermutung, nach der Infinity Ward mehr oder weniger tot sei, wird nun passend dazu von Einträgen des Activision Community Managers Dan Amrich bestärkt, wonach bereits weitere IW-Mitarbeiter vor der Kündigung stehen: „Es werden wahrscheinlich noch mehr Leute gehen“, so Amrich.

Die Sache scheint also weiterhin nicht ausgestanden zu sein. Wie ernst die Situation bei Infinity Ward tatsächlich ist und wie genau die Hintergründe zu den skurrilen Streitigkeiten lauten, ist derweil weiterhin ungewiss.

Quelle: ComputerBase.de
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ATI    ATI
PowerColor: „Ultra“-übertaktete HD 5770
*!nF*Com.Bond - 08.04.2010 09:17
Eine weitere gehobene Mainstream-Lösung für den Grafikkarten-Markt aus dem Hause AMD soll unter der Marke von PowerColor auf Kundenfang gehen. Dabei wird auf die bewährte ATi Radeon HD 5770 zurück gegriffen, die dank einiger Optimierungen hohe Taktraten erreichen kann.

In erster Linie soll eine Kühlung auf Basis eines 92-mm-Lüfters fernab des Referenzdesigns für eine ruhige Atmosphäre bei gleichzeitig hoher Leistung Sorge tragen. Weitere Optimierungen wurden am PCB und der Spannungsversorgung vorgenommen. Dabei wurden Elemente genutzt, die auch bei der eigenen „Go!Green“-Serie zum Einsatz kommen. Da der neue Ableger aber nicht aufs Strom sparen sondern auf Leistung ausgelegt ist, hat man die Taktraten angezogen.

Der Chiptakt wird ab Werk jedoch nur mit einer minimalen Erhöhung auf 875 MHz geschraubt, möglich seien laut Hersteller aber auch „mehr als“ 950 MHz. Der Speicher taktet ebenfalls geringfügig fixer, was am Ende in glatten effektiven 5 GHz mündet. Über die Verfügbarkeit und den Preis der „PCS++ HD5770“, die die „PCS+ HD5770“ ersetzen wird, schweigt sich PowerColor am heutigen Tag aus.

Quelle:
computerbase.de
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Ubisoft    Ubisoft
Ubisoft: Erneut Ausfälle des Online-Dienstes (Update)
*!nF*Com.Bond - 08.04.2010 09:10
Update:

UbiSoft hat ein Statement bezüglich der Ausfälle abgegeben, wonach die Probleme beim „Matchmaking im Multiplayermodus sowie bei der Verwaltung der Profile, des Kampagnenfortschritts und der Statistiken im Singleplayer- und Multiplayermodus“ bestehen. Der Publisher zeigt sich darüber im Klaren, dass die Situation für die Spieler „extrem frustrierend“ sein müsse und entschuldigt sich dafür. Die Server laufen zwar noch nicht perfekt, aber man erziele Fortschritte.

Quelle:
computerbase.de
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Nvidia    Nvidia
Nvidia GeForce GTX 470/480 weiterhin nicht verfügbar
*!nF*Com.Bond - 07.04.2010 13:58
Etwas über eine Woche ist die Vorstellung der neuen Nvidia-Karten GeForce GTX 470 und GeForce GTX 480 auf Basis der Fermi-Architektur nun her (ComputerBase-Test), doch in Sachen Verfügbarkeit sieht es bei der von ComputerBase nur bedingt positiv bewerteten neuen Grafikkarten-Generation von Nvidia weiterhin düster aus.

Weder GeForce GTX 470 noch GeForce GTX 480 sind derzeit im deutschen Online-Handel verfügbar, ein verbindliches Datum für die nächste Lieferung kann kein Händler nennen. ATis Flaggschiff, die Zwei-Kern-Karte Radeon HD 5970 (ComputerBase-Test; CrossFire), ist hingegen bei einer ganzen Reihe von Händlern verfügbar.

Passend zur Verfügbarkeit berichtet Semiaccurate, dass die Chip-Ausbeute des GF100 weiterhin unterhalb der 20-Prozent-Marke liegt, jede verkaufte Karte zu aktuellen Marktpreisen aufgrund der hohen Chip-Kosten ein Verlustgeschäft darstellt. Die Kollegen gehen sogar so weit zu behaupten, dass es keine zweite Charge GF100-Karten für den Einzelhandel geben wird. Wir möchten uns ein derartiges Urteil an dieser Stelle allerdings noch nicht erlauben.

Quelle:
computerbase.de
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Ubisoft    Ubisoft
Ubisoft: Erneut Ausfälle des Online-Dienstes
*!nF*Com.Bond - 07.04.2010 13:52
Ubisoft: Erneut Ausfälle des Online-Dienstes


UbiSofts Anfang März eingeführtes Online-System, das herkömmliche Kopierschutzmechanismen ersetzen soll und dafür selbst beim Singleplayer-Part eine dauerhafte Internetverbindung voraussetzt, läuft weiterhin instabil. Über das Osterwochenende hinweg klagten viele Spieler erneut über Server-Ausfälle, dieses Mal bei „Die Siedler 7“.

So ist es wenig verwunderlich, dass sich in den Foren die Stimmung erneut erhitzt und die Kundenbewertungen bei Amazon.de auf einem ähnlich tiefen Niveau liegen wie die von dem ebenfalls für den Kopierschutz hart kritisierten „Spore“. Orientiert man sich an den Beiträgen im Forum von UbiSoft, bereiteten die Server am Ostermontag vor allem zwischen 13 Uhr und 22 Uhr Schwierigkeiten, sodass die Nutzer zum Teil über acht Stunden nicht spielen konnten. Ein offizielles Statement des Publishers fehlt noch, allerdings machen bereits Gerüchte über Hacker-Angriffe als Ursache die Runde. Gerüchte dieser Art sind allerdings wenig verwunderlich, immerhin waren laut UbiSoft für die Ausfälle Anfang März DoS-Attacken auf die Authentifizierungsserver verantwortlich.

Jedoch ist es bei den Ausfällen am Wochenende auch schlicht mit der Erklärung getan, dass der erfolgreiche Release von „Die Siedler 7“ in Kombination mit den freien Ostertagen, einen besonders großen Ansturm verursachten und die Server unter der Belastung in die Knie gingen. Wie dem auch sei, den Käufern dürfte es schlussendlich egal sein, worin genau die Ursache für die Ausfälle liegt – das Image von UbiSoft leidet, selbst wenn die Betroffenen wieder eine Entschädigung erhalten sollten. Da wirkt es für den Publisher auch nur bedingt beruhigend, dass bislang offenbar noch keine voll funktionstüchtige illegale Version von dem mittlerweile schon seit einigen Wochen verfügbaren „Assassin’s Creed 2“ im Netz ist – die ehrlichen Käufer werden an dieser ohnehin kein Interesse haben.

Quelle:
computerbase.de
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